Eröffnungsveranstaltung: "Die Bettleroper" am 02.06.2018

Am 02.06.2018 wurde das 5. Festival "Land in Sicht - Theater, Geschichten und mehr..." in der Werkstattbühne eröffnet.

Nach ein paar Begrüßungsworten des Festivalleiters Martin Fuchs und einem Grußwort des Bürgermeisters, Herrn Jürriens, durften wir mit dem Puppentheater Gugelhupf aus Gernsbach in die Londoner Unterwelt eintauchen. Rasant und mit viel Blues und Humor präsentierte Frieder Kräuter die Geschichte um den Hehler Peachum, dessen Tochter Polly sich heimlich mit dem Gauner Macheath verheiratet hat. Daraufhin entspinnt sich ein rasantes Ränkespiel, das am Ende am Galgen und dann doch noch mit einem Happy End endet. Der langanhaltende Beifall zeigte deutlich, wie begeistert das Publikum von der Aufführung war.

 

Theater für die Grundschulen Bargen, Helmstadt und Aglasterhausen

Vom 5. bis 7. Juni 2018 fanden an drei Tagen insgesamt 5 Aufführungen des Stücke "Karl Krachmacher" mit dem Figurentheater-FEX in der Werkstattbühne statt. Nachdem Dienstags die Grundschule Bargen einen Wanderausflug ins Theater durchführte, kamen am Mittwoch die 1. bis 4. Klassen der Grafeneck-Grundschule Helmstadt in die Werkstattbühne. Den Abschluss bildeten am Donnerstag die 1. und 2. Klassen der Grundschule Aglasterhausen, die mit der S-Bahn angereist waren.

Und man kann sagen, dass alle von Karl begeistert waren, ist er doch ein Junge, der sehr laut sein kann, aber auch die leisen Seiten des Lebens kennenlernt.

Die Zauberbühne Rottweil spielte für den evang. Kindergarten

Am Freitag, 8. Juni 2018, gab es dann eine besondere Aufführung für den evangelischen Kindergarten aus Helmstadt. Die Zauberbühne Rottweil mit Christoph Frank zeigte das kleine Bauchladentheater "Elefantöne" und schlug Kinder und Erwachsene in seinen Bann.

Abschlussveranstaltung: "Begegnungen" am 9. Juni 2018

Nach vielen Jahren haben wir es wieder geschafft, den bekannten Illustrator Mehrdad Zaeri aus Mannheim zu uns zum Festival einzuladen.

Mit seinem Erzähl- und Zeichenabend nahm er uns mit in seine Kindheit, berichtete von seiner Flucht uns zum Ankommen in Deutschland. Man hätte ihm den ganzen Abend zuhören können! Nach einer Pause, erzählte er von seiner Herangehensweise beim Zeichnen und die Zuschauer konnten live dabei sein, wie Bilder und auch Geschichten entstehen. Am Ende des Abends blieben die Menschen noch lange im Theater und ließen sich von Mehrdad Zaeri ein Buch oder eine Postkarte signieren (natürlich immer mit einer kleinen Zeichnung versehen) oder tranken noch etwas im Hof und unterhielten sich. Nach dem Gewitter, das in der 2. Hälfte aufgekommen war, waren die Temperaturen erträglicher und so endete ein heißer Tag nach einem tollen Abend im kühlen Hof der Werkstattbühne.